Einführung
Ein Weltweites netzartiges Geflecht (www = World Wide Web) verknüpfter Dokumente unterschiedlichster Herkunft ermöglicht den Austausch von Daten; man springt von Knoten zu Knoten und knüpft laufend eigene.
Das bedeutet HTML
Hyper Text Markup Language
Hyper Text (Übertext) meint Text (der Quellcode ist Text), welcher über Verweise (Hyperlinks) nichtlinear organisiert wird;
Markup (markieren) meint den durch <tag>...</tag> (Etiketten) markierten Text der so zur HTM-Language wird.
mit der Endung .html oder .htm.
Als Weiterentwicklung von HTML entstand XHTML und inzwischen HTML 5, die Unterschiede beschreibe ich bei Doctype.
Website Planung
Über den Inhalt einer Website, deren Unterteilung in Seiten, den zu betreibenden Aufwand, den Zeithorizont und die wirtschaftlichen Ziele wie das Zielpublikum, sollte man sich durch eine Projektplanung Rechenschaft ablegen:
- Was soll auf den ersten Blick erkannt werden?
- Was sind die Inhalte meiner Website?
- Wohin sollen die User geführt werden?
- Wie kann ich meine Angebote und Anliegen gliedern und verknüpfen?
Eine Skizze sollte nicht zuerst die Gestaltung der Website abbilden, sondern deren Struktur. Dabei hilft ein Mindmapping-Tool wie die Freeware XMind!
Danach kann an das Layout der Site, der Ausrichtung deren Grundbestandteile, gegangen werden.
Soll das Ganze wie ein Buch durchgelesen werden, kann man nun einfach mit HTML loslegen.
Wenn aber das Inhaltsverzeichnis zur stetig sichtbaren Navigation wird,
das Cover zum Headbanner wird und statt Quellenangaben die Quellen selbst erreichbar sind,
dann wird aus dem linearen Aufbau eine parallele, beziehungsweise netzartige Struktur,
deren Anordnung von Knoten eine gewisse Flexibilität garantiert.
Usabillity (niederschwellige Nutzbarkeit) und Accessability (einfache Handhabung),
Marketingstrategien und optische Konzepte ergeben fast zwangsläufig die Struktur der einzelnen Seite; hier kommt etwas Kreativität hinzu.
Zum Layout der Seite bedarf es der Kenntnis der Funktionsweise von Links und schliesslich von CSS;
das Layout wird also dort behandelt.
Schreibwerkzeug, Wysiwyg Editoren und CMS
Zum Erstellen von Webseiten gibt es natürlich eine ganze Menge von Hilfsprogrammen.
Die einen erleichtern das Schreiben von Quellcode durch Autovervollständigung
und farbige Hervorhebung (z.B. PSPad
oder Phase 5), die anderen erstellen auf Wunsch den Quellcode unsichtbar
im Hintergrund (wysiwyg = what you see, is what you get), wärend man auf einer
grafischen Oberfläche Seitenelemente platziert und verschiebt (z.B. Adobe Dreamweaver).
Es gibt auch Content Management Systeme, welche browserbasiert durch relativ
wenige Klicks auf Basis von Vorlagen, sogenannten templates, ganze Webauftritte erstellen (Typo3).
Durchgesetzt haben sich nun auch Blogger-Software wie WordPress,
welche bereits auf dem Server laufen.
Falls Sie noch keienen Webmaster angeheuert haben, können Sie selber einer werden.
HTML Lernen
HTML lerne ich durch das Betrachten, Abschreiben und Verändern des Quellcodes.
Man sollte die nächsten Seiten nicht nur in der Browser-Darstellung lesen sondern auch mal den Quellcode betrachten. Das Studium bestehenden Codes und der Besuch von Hilfeforen hilft ungemein bei der Erstellung des eigenen Codes. Zur Analyse und zum Verständnis des Codes, gibt es Erweiterungen für den Browser Firefox wie 'Firebug' und 'Webdeveloper-Tools'. Finden Sie die Stelle, die Sie gerade lesen im Quellcode? HTML lernt man am einfachsten, wenn man selber einen einfachen Text-Editor nimt und Quellcode abschreibt. Die Datei kann in einem Ordner "HTML-Lehrling" mit "Speichern unter..." als "lektionsowieso.htm" oder -.html" gespeichert werden, um dann eben mit einem Browser zum Anschauen geöffnet zu werden. (So ist der www Lehrling entstanden und wird dauernd ergänzt.)